Mittwoch, 10. April 2013

Indiens Premier vor Gesprächen mit Kanzlerin Merkel

Foto: (c) pmindia.nic.in
(bc) Kurz vor seiner Abreise nach Deutschland hat Indiens Premierminister Manmohan Singh bekräftigt, dass die Wirtschaftsbeziehungen Indiens zu Deutschland intensiviert werden sollen. Indien setze seinen Kurs fort, die Ökonomie im Inland anzukurbeln, die Attraktivität für ausländisches Kapital zu erhöhen und die Wachstumsrate wieder auf 8% zu steigern.

Singh wird drei Tage in Berlin verbringen und gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über zahlreiche Themen diskutieren, so etwa Infrastruktur, Herstellung, Wissenschaft, Technologie, Bildung und Erneuerbare Energien.

Deutschland ist Indiens wichtigster Handelspartner in Europa. Dieser bilaterale Handel führte zu einem Wachstum von 18,4% mit 18,37 Milliarden Euro im Jahre 2011. Im letzten Jahr waren es nur noch 5,5%, jedoch vor allem bedingt durch die allgemeine globale Wirtschaftslage.

Singh möchte Merkel von seinen wirtschaftlichen Reformvorhaben überzeugen und von der Attraktivität für ausländische Investoren überzeugen.

"Ich hoffe auf Kanzlerin Merkels Unterstützung für ein intensives Handels- und Investitionsabkommen. Ich würde es darüber hinaus begrüßen, wenn Europa offener für indische Investoren und Fachkräfte würde.

Deutschland spiele eine Schlüsselrolle in der weltweiten Wirtschaft und sei ein Stabilitätsfaktor in der Eurozone, die wiederum wichtig für Indien sei. "Daher sind unsere Wirtschaftsbeziehungen ganz besonders in den aktuellen Zeiten, in denen die Schwäche und Unsicherheit den Markt bestimmen, von größter Wichtigkeit", so Singh weiter.